Mammographie
Die Mammographie, das Röntgen der Brust, stellt nach wie vor die sicherste Methode zum Auffinden von Mikrokalk dar, wobei Mikrokalk in den meisten Fällen im Rahmen von gutartigen Veränderungen auftritt. Er kann aber auch das erste Zeichen für ein sehr kleines Karzinom sein.
Im LKH Villach kommt ein digitales Mammographiegerät zum Einsatz, welches im Vergleich zu konventionellen Geräten eine erhöhte Bildqualität bei gleichzeitig reduzierter Strahlendosis bietet. Alle Mammographieaufnahmen werden ausschließlich von speziell dafür regelmäßig geschulten radiologischem Fachpersonal und unter Berücksichtigung aller strahlenhygienischen Maßnahmen angefertig. Es werden in der Regel zwei bis drei Bilder pro Brust angefertigt, wobei bei jungen Frauen aus strahlenhygienischen Gründen oft eine Ebene pro Brust ausreichend ist.
Die Brust ist ein strahlensensibles Organ, allerdings wird das durch mammographische Untersuchungen bedingte Krebsrisiko bei Weitem überschätzt und nicht selten werden Patientinnen stark verunsichert: Unter Annahme von jährlich durchgeführten Mammographien ab dem 40. Lebensjahr, erhöht sich das theoretische Risiko während des gesamten Lebens an Brustkrebs zu erkranken von 9,3 (natürliche Inzidenz) im ungünstigsten Fall auf 9,32 bis 9,4.